Aktuelle Ausstellung:

Während alle fotografieren
können sich manche
mit der Fotografie beschäftigen

Soft Opening: Samstag, 3. Oktober, 16–20 Uhr
Ausstellung: 6. Oktober − 21. November 2020

mit Arbeiten von Raffaela Bielesch, Martin Bilinovac, Horakova + Maurer, Kerstin von Gabain, Rosa John, Aglaia Konrad, Markus Krottendorfer, Friedl Kubelka, Roberta Lima, Anja Manfredi, Michael Mauracher, Peter Piller, Claudia Rohrauer, Adrian Sauer, Stephanie Stern, Käthe Hager von Strobele, Anita Witek u.a.
kuratiert von Ruth Horak

Rosa John, Arbeitsmantel für Kamerafrau (Installationsansicht – Detail), 2019 © Rosa John / Bildrecht
 

    
Anlässlich der ersten 30 Jahre Schule für künstlerische Photographie Friedl Kubelka hat Ruth Horak Künstler_innen aus dem Umfeld dieser Privatschule eingeladen und zeigt exemplarisch, dass die Fotografie Bild, Botschaft und Medium sein kann, Sound und Objekt, autonom oder eine Hommage.

Als die Fotografie 1839 öffentlich gemacht wurde, sahen Visionäre bereits, dass ihr Auftritt fulminant und ihr Einfluss auf die Welt enorme Ausmaße annehmen würde. Gleichzeitig nahm sich die Fotografie so sehr zurück, dass man bis heute fast immer an ihr vorbei auf das Abgebildete schaut und sie erst sichtbar wird, wenn sie "nackt", ohne ein kleidendes Bild, ist.

1990, als Friedl Kubelka die Schule für künstlerische Photographie in Wien gründete, festigte die Fotografie gerade ihren Status als künstlerische Disziplin. Rund 170 Lehrende wurden seither beauftragt ihre persönlichen Arbeitsweisen, Motive und Materialien an Studierende weiterzugeben. Jedes Jahr bringt unterschiedlichste Facetten der Fotografie mit sich – 1990 andere als 2010 mit Anja Manfredi als neue Leiterin der Schule.
          
Was gleich blieb, ist die Faszination für ein Medium, dessen Anwendungen heute vielfältiger sind als je zuvor, das anspruchsvoll und banal zugleich ist, aufwändig produziert ist oder nebenbei passiert, das zum Alltag, zur Wissenschaft, zur Kunst gehört und damit stets aufs Neue evaluiert werden muss, wo die Fotografie beginnt, wie weit sie reicht und welchen Einfluss ihre Omnipräsenz auf die künstlerische Fotografie hat.


 

 

Im FOTOHOF archiv: Edith Tudor-Hart

Ausstellung: 9. April − 21. November 2020

FOTOHOF archiv / Sparkassenstraße 2 / 5020 Salzburg / Austria
Öffnungszeiten: Di, Mi, Do 15–18 Uhr

Anleitung: mit der Maus können Sie sich in der Ausstellung um 360 Grad drehen und näher an die Bilder gehen oder auch wieder zurück. Klicken Sie auf einen weissen Kreis am Boden und Sie können sich an einen anderen Standort oder in einen anderen Raum bewegen. Bitte nützen Sie den Zurückbutton des Browsers um auf diese Seite zurückzukehren. 
Edith Tudor-Hart – aus der Serie: "Moving and Growing", 1952
 

In dieser Ausstellung zeigt das FOTOHOF archiv  das neu entdeckte und jetzt erstmals ausgestellte Spätwerk der bedeutenden britisch-österreichischen Fotografin Edith Tudor-Hart. Die Fotografien wurden in den frühen 1950er Jahren aufgenommen und in einem zweibändigen pädagogischen Einführungswerk zur schulischen Früherziehung unter dem Titel „Moving and Growing“ (London 1952) publiziert. Diese Arbeit vereint zwei für die Fotografin gleichermaßen bestimmende Elemente ihres Lebens: die Erziehung von Kindern und die sozial engagierte Fotografie.

Edith Tudor-Hart entstammt einer säkularisierten jüdischen Familie aus Wien und ihre erste Berufsausbildung war Kindergärtnerin mit besonderem Interesse an moderner, aufgeklärter Pädagogik. Sie absolvierte auch entsprechende Montessori Kurse in London. Später wandte sie sich der Fotografie zu und nach Studien an der Wiener „Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt“ und am „Bauhaus Dessau“ ging sie nach London ins Exil, um dort sehr erfolgreich als Fotografin zu arbeiten. Der Bruder von Edith Tudor-Hart ist der Fotograf und Filmemacher Wolf Suschitzky (1912 – 2016), dessen Lebenswerk sich ebenfalls im FOTOHOF archiv  befindet.

weiterlesen

 

Newsletter

Aktuell

Die ersten 30 Jahre – Photographie

Buchpräsentation in Wien: 17. Oktober

LEHEN / SEHEN

Mittwoch, 14. Oktober, 17:30

Wolf Suschitzky Filmabend

30. September, 18 Uhr, MdM Mönchsberg

FOTOHOF CALLING

Submit your Project!

Wolf Suschitzky Fotografie Preis 2020

noch bis 30. September einreichen

Inge Morath in Mailand

19. Juli – 1. November 2020, Museo Diocesano di Milano

Angelika Krinzinger – Im Detail

Buchpräsentation in Wien: 13. Juni, 11 Uhr

FOTOHOF edition Online

Susanne Huth – Analog Algorithm

FOTOHOF archiv online

Digitaler Rundgang und Film

Galerie COVID-19 Infos

Besuchen Sie die digitale Ausstellung

Eröffnung im FOTOHOF archiv: HEIDI HARSIEBER

Donnerstag, 20. Februar, 19 Uhr

BOGDAN BOGDANOVIĆ BIBLIOTEKA BEOGRAD. AN ARCHITECT’S LIBRARY

Buchpräsentation in Wien: 19.02.2020, 19:00

STORYTELLING 2019

Workshop-Abschlusspräsentation: 2. Februar um 11:00 Uhr

LOREM IPSUM – Art of Giving

Samstag, 1. Februar, ab 11 Uhr

Matthias Herrmann – Mantua Mantua

Buchpräsentation im Traklhaus, 25. Jänner, 11 Uhr

Ein Architekt als Medienstratege. Otto Wagner und die Fotografie

Ausstellung Bonartes, Wien // Neues Buch in der FOTOHOF edition