Werkschau Christian Wachter: "Konzept versus Fotografie" // FOTOHOF calling

Ausstellung: 4. Oktober – 26. November 2022

09.10.2020
CHRISTIAN WACHTER, Wien, vor 2014/2017, Non-Fungible Tobacco Container # 170913D_0095, C-print, 22,7 cm x 15,2 cm
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CHRISTIAN WACHTER. Wien, vor 2014, 2017/2022. Aus der, mehrere 100 Teile umfassenden, Serie: NFT-Cs (Non fungible Tobaco-Containers) , C-prints, 22,7 x 15,2cm
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CHRISTIAN WACHTER. Wien, vor 2014, 2017/2022. Aus der, mehrere 100 Teile umfassenden, Serie: NFT-Cs (Non fungible Tobaco-Containers) , C-prints, 22,7 x 15,2cm
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CHRISTIAN WACHTER. Wien, 1984. Aus: Portraits Wien – 1984. Portrait N.N., bei der Schlüsselübergabe. Gelatine-Silber Fotografie auf Barytpapier, 24x17,8cm (Arbeitsprint).
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CHRISTIAN WACHTER. Algerien, 2011 (Fenster, Rauch, Schal und Jacke). Pigmentprint, 62x47cm.
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CHRISTIAN WACHTER. Wien, 2020. Aus: Come in. Please! (arbeiten-corona-wohnen). Pigmentprint, 48,3x32,9cm.
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Christian Wachter
Werkschau: Konzept versus Fotografie


Eröffnung: 1. Oktober 2022, 18 − 1 Uhr (Lange Nacht der Museen)
zur Ausstellung spricht: Dr. Susanne Neuburger (um 19 Uhr)
Ausstellung: 4. Oktober − 26. November 2022


im FOTOHOF studio:
FOTOHOF calling
Open-Air Projektion der Shortlist: 1. Oktober 2022, ab 20 Uhr
Ausstellung: 4. Oktober − 26. November 2022


FOTOHOF / Inge-Morath-Platz 1-3 / 5020 Salzburg / Austria


Wir zeigen gemeinsam die 27. Ausgabe der Ausstellungsreihe „WERKSCHAU“, der Fotogalerie Wien, einer retrospektiven Überblicksausstellung zu einem herausragenden Werk der österreichischen Gegenwartsfotografie. Christian Wachter (*1949 in Oberwart) ist ein früher Vertreter der österreichichen Autorenfotografie, der sich in seinem Werk bald auch einer politisch reflektierten Konzeptfotografie geöffnet hat – ein Spannungsfeld das sich auch in seinem Ausstellungstitel und in seinem auch raumgreifenden und die übliche Chronologie einer retrospektiven Werkschau sprengenden Ausstellungskonzeption widerspiegelt.


Die Ausstellung eröffnet das breite Spektrum, das Wachters Werk auszeichnet - von den Anfängen mit sozialdokumentarischen SW-Serien, etwa „Portraits, Wien“ von 1984 bis zu riesigen Bildformationen wie „NFT-Cs“ aus 2022. Vor über 20 Jahren hatte Wachter seine Dunkelkammer aufgelöst, die danach als Rauchsalon in Verwendung war. Seine Serie von hunderten C-Prints von zerknüllten Zigarettenpackungen - NFT-Cs . „Non-Fungible Tobacco-Containers“ - sind ironische Sachaufnahmen, die den der Fotografie zugrundeliegenden Faktor Zeit (und den damit verbundenen Wechsel von auch fotografischer Alltagskultur und Mentalität) ebenso verbildlichen wie sie neueste Tendenzen digitaler Bilder persiflieren.


Zwar wurden wichtige Werke ausgespart, wie zum Beispiel „ABPOPA/AURORA“, begonnen 1988 im damaligen Leningrad, zur Zeit von Glasnost und Perestroika, mit der Oktoberrevolution von 1917 im Fokus, die in Form der Petersburger Hängung an der großen Galeriewand eine Referenz erfährt. Eine weitere Arbeit, „Europe [revée/revue/revisited]“ war 2016 im Fotohof archiv zu sehen. Mit der im Lockdown 2020 in seiner Wiener Altbauwohnung entstandene Serie „Come in. Please! (arbeiten-corona-wohnen), überlebensgroß an der Glasfront, wendet sich der Künstler an den sozialen und urbanen Raum der Salzburger Vorstadt.

Zur Ausstellung erscheinen ein WERKSCHAU-Katalog und eine WERKSCHAU-Edition.

Susanne Neuburger, Kunsthistorikerin, langjährige Kuratorin am MUMOK Wien, lebt in Wien.
Christian Wachter, ↳ www.christian-wachter.at

    
 
FOTOHOF calling

Eröffnung am 1. Oktober 2022, ab 18 Uhr
Ausstellung im FOTHOF studio:
1. Oktober − 26. November 2022

Im Format FOTOHOF calling bieten wir Künstler:innen eine Plattform, sich und ihre Arbeiten einem qualifizierten Publikum, das sich aus Expert:innen und Besucher:innen zusammensetzt, zu präsentieren. FOTOHOF calling trägt dazu bei Projekte weiterzuentwickeln, sich zu vernetzen und auszutauschen.

10 Ausgewählte Künstler:innen wurden nach Salzburg eingeladen, um ihre Arbeiten im FOTOHOF studio zu zeigen, zusätzlich wird die 25 Personen umfassende Shortlist am 1. Oktober als Open-Air Projektion vor der FOTOHOF Galerie zu sehen sein und online auf ↳ calling.fotohof.at präsentiert. Die Eröffnung der Ausstellung findet um 18 Uhr im FOTOHOF studio statt.

Ausstellung:
Moses Omeogo, Hyejeong Yoo, Philip Tsetinis, Lena Holzer,Julia Gaisbacher, Pavle Nikolić, Davide Cerretini, Ricarda Moser/Simon Grissemann, Alba Malika Belhadj Merzoug, Gwendolin Meta Kovacic

Open-Air Projektion:
Moses Omeogo, Hyejeong Yoo, Philip Tsetinis, Julia Gaisbacher, Pavle Nikolić, Davide Cerretini, Lena Holzer, Gwendolin Meta Kovacic, Ricarda Moser / Simon Grissemann, Alba Malika Belhadj Merzoug, Vladimir Unkovic, Curti Mauro,Elena Helfrecht, Adrienn Józan, Rebekka Bauer, Daniel Poller, Alessandra Leta, Brisilda Bufi, Catherine Lemblé, Christian Retschlag, Iris Janke, Beatrice Schuett Moumdjian, Massao Mascaro, Martina Lajczak, Johannes Baudrexl
    
 
     

 
Presse-Vorbesichtigungen und Gesprächstermine mit Künstler:innen und Kurator:innen sind nach Vereinbarung möglich. Kontaktieren Sie uns bitte per Telefon +43 662 849296 oder per Email an fotohof@fotohof.at, um einen Termin zu vereinbaren.